Das große Filialsterben

„Die Deutsche Bank schließt jede dritte Filiale“. Diese Schlagzeile machte Ende April in allen großen Zeitungen die Runde. 200 der 700 Filialen sollen bis 2017 geschlossen werden. Doch die Deutsche Bank steht damit nicht alleine da. Die große Problematik aller traditionellen Finanzhäuser: Ihre Kunden wandern ins Internet ab. Überweisungen werden zum größten Teil online abgewickelt und auch beim Kreditgeschäft sind Kunden nicht mehr auf Banken angewiesen. Das ursprüngliche Geschäftsmodell der Banken basiert auf Filialen vor Ort und passt sich nur sehr schleppend der Digitalisierung an. Die Veränderung – weg vom Bankschalter hin zum Internet – ist keine neue, Banken ließen sie jedoch zu lange unbeachtet und reagierten nur sehr zögerlich. Experten sind sich daher sicher: Das Filialsterben wird weitergeht. Wie dramatisch können Sie in der Grafik sehen (Quelle: Focus Money Verlinken: http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-32947/filialsterben-in-deutschland-der-lange-abschied-von-den-dorf-sparkassen_aid_1072875.html).

Während im Jahr 2000 finanzielle Angelegenheiten  noch in 57.000 Sparkassen, Landesbanken, Genossenschaftsbanken etc. geregelt werden konnten, werden es 2020 laut Prognosen nur noch 32.500 sein – also ein wenig mehr als die Hälfte.

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