„Das ist eine ‚Once-in-a-lifetime‘-Chance“

Florian Strobel


Seine akademische Karriere tauschte Florian Strobel (40) irgendwann lieber gegen einen Job „im echten Leben“ ein. Nach vielen Jahren bei der Beratung McKinsey und dem Weg über ein eigenes Startup ist er heute Geschäftsführer bei Lendico und leitet den Bereich Operations & Finance.


Florian, in drei Sätzen: Was steckt hinter Operations & Finance?

Operations und Finance sind die Herzkammern unseres Unternehmens. In Operations sind wir verantwortlich für alle wesentlichen Prozesse und Entscheidungen: Wir sind im engen Kontakt mit unseren Kunden, prüfen und genehmigen Kreditanfragen und kümmern uns darum, dass der Kunde rechtzeitig sein Geld bekommt. Und ohne Finance läuft eigentlich eh nichts – das ist bei uns genauso wie in anderen Unternehmen.


Stimmt es, dass du über Umwege bei Lendico gelandet bist?

Von Haus aus bin ich Computerwissenschaftler und Mathematiker. Eigentlich hatte ich eine akademische Karriere im Blick, bin aber über ein Praktikum bei der Deutschen Bank zu McKinsey gekommen.


… dort hast du als Berater gearbeitet?

Genau, statt mit Büchern zu Hause meine Doktorarbeit zu schreiben, ging ich rein ins echte Leben. Bei der Beratung habe ich mich auf Financial Industry konzentriert und in den letzten Jahren unter anderem im skandinavischen Raum Banken bei ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützt.


Von skandinavischen Banken zu Lendico, wie kam’s?

Ich kenne Lendico seit der Gründung 2013 – damals als Plattform für Kredite von Privat an Privat. Als Berater bei McKinsey habe ich unglaublich viele Leute kennengelernt, darunter auch die Gründer von Lendico, mit denen ich jedes Jahr aufs Neue darüber gesprochen habe, wann ich endlich bei Lendico an Bord komme. Wahrscheinlich bin ich der längste Hiring-Prozess von Lendico.


Ein Jahr lang warst du noch an einem eigenen Startup dran …

Ja, an einer Bonitätsplattform, die Mittelständlern dabei hilft, ihre Bonität zu optimieren und darauf basierend ein günstiges Kreditangebot zu erhalten. Eine spannende Sache, aber die richtige Zeit für einen Wechsel zu Lendico kam 2018, kurz nachdem die ING Lendico übernahm.


Was motivierte dich beim Wechsel besonders?

Ich mag die Herausforderung: Wir arbeiten wie ein Fintech, sehr „hands-on“, sehr praxisorientiert und agil. Zugleich sind wir Teil einer großen Bank und können einen komplett neuen Geschäftsbereich – Bankdienstleistungen für Firmenkunden – vorantreiben. Das ist eine ‚Once-in-a-lifetime‘-Chance.


Welche Tipps gibst du deinen Mitarbeitern?

Seid pragmatisch und packt mit an. Stellt infrage, was ihr seht. Kämpft dafür, Dinge besser zu machen. Tut alles dafür, euren Job zu lieben.



Danke für das Interview, Florian!


Lust auf einen Job in der FinTech-Branche? Werde Teil unseres Teams und bewirb dich hier www.lendico.de/karriere