Für Anleger: Brauchen Sie wirklich einen Finanzberater?

Brauchen Sie wirklich einen Finanzberater?

 

Empfehlungen von Finanzberatern bleiben schwer durchschaubar. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie im Gespräch mit Ihrem Berater besser achten sollten.

Banken versprechen:

Wir haben aus der Finanzkrise gelernt. Die ganzen fragwürdigen Produkte, die wir noch vor der Krise Ihnen andrehen wollten, gibt es nicht mehr.

In Wahrheit sieht es aber so aus:

Die Vorschriften für einen besseren Anlegerschutz sind für Banken vor allem eines: teuer. Banken und Sparkassen stehen unter Verkaufsdruck. Bankberater leben nun mal von der Provision. Das beste Produkt ist dann schnell das, mit dem die Bank am besten verdient. Bei Aktienfonds gehen oft 5% Ihrer Anlage erst an den Berater. Von Ihren 10.000 Euro werden nur 9.500 Euro angelegt.

Und seien Sie auch selbst ehrlich. Wann haben Sie das Kleingedruckte wirklich zu Ende gelesen? Bei vielen Finanzprodukten sind die Informationsblätter allein mehrere Seiten lang. Auf das Gesprächsprotokoll sollten Sie sich ebenfalls lieber nicht verlassen. Die Banken verwenden Textbausteine, die der eigenen Absicherung dienen.

Internetportale versprechen:

Bei uns gibt es das lukrativste Tagesgeld. Vergleichsrechner geben vor fast jedes Finanzprodukt mit einem Klick transparent machen zu können und so die besten Konditionen für Anleger zu ermitteln. Alles soll natürlich neutral und ganz ohne lästige Beratergespräche funktionieren.

In Wahrheit sieht es aber so aus:

Mehr als eine erste Informationsquelle sind die Internetvergleichsseiten nicht. Die meisten Seiten schalten nicht nur Werbung, sondern werden gleich von Banken oder Versicherungen bezahlt. Wer ganz oben stehen will im Ranking, der muss an den Seitenanbieter zahlen. Viele Portale listen nur die Anbieter, die mit ihnen kooperieren.

Auch sind Vergleichsseiten kein Garant für Qualität. Das mussten zum Beispiel viele Stromkunden erfahren, als der Stromanbieter und Vergleichsseiten‐Liebling Teldafax Pleite ging.

Die sinnvolle Alternative:

Jedem Anleger sollte unabhängige Beratung etwas wert sein. Ein guter Ratschlag kostet meist Geld. Wer auf Berater gänzlich verzichten will, sollte Investitionsmöglichkeiten suchen, die ihm eine Anlage erlauben, die transparent und einfach ist. Keine seitenlangen AGB. Besonders wichtig ist der Zugang zu Informationen über die Anlage, um das Risiko richtig einzuschätzen.

Ein Beispiel für solche Anlagen ist Lendico. Als Anleger bekommen Sie alle Daten über Ihr Anlageobjekt. Bei Unternehmen erhalten Sie Einblick in Jahresabschlüsse und aktuellste betriebswirtschaftliche Auswertungen. Bei Privatpersonen sehen Sie das Einkommen und die Ausgaben des Haushalts (Miete, Studiengeld für die Kinder, etc.). Sie erhalten den vollen Überblick, der zusätzlich um den Creditreform bzw. Schufa‐Score ergänzt wird. Zusätzlich erleichtert die Zuordnung in die Lendico‐Klassen eine Risikoeinschätzung. So können Sie auf Basis Ihrer eigenen Risikobewertung Projekte auswählen und selbst ein Portfolio aufbauen. Lendico ermöglicht Investitionen ab 25 Euro. Eine Gebühr von 1,00 % wird erst auf jede erhaltene Zahlung berechnet.

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