Kostenloses Online-Marketing: Tipps für kleine und mittlere Unternehmen – Teil 1: Die Webseite

Online-Marketing-Tipps für Unternehmen

Online-Marketing leicht gemacht

Wie können Unternehmen ohne oder mit nur kleinem Marketing-Budget werben? Mit dieser Frage haben viele (neue) Unternehmer zu kämpfen. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten für kostenloses Online-Marketing. Auch wenn es einige Zeit kosten kann, muss man keinen Euro dafür ausgeben. Und diese zeitliche Investition kann zweimal wieder hereingeholt werden. Alles, was man braucht, eine gute Website, ein ansprechender Text und einige kostenlose Tools.

Der Onlineauftritt – die eigene Webseite

Firmen generieren täglich mehr und mehr Umsatz über das Internet. 77% der Deutschen kaufen mittlerweile lieber im Internet als in den Geschäften auf der Einkaufsmeile. Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Internet können Produkte und Dienstleistungen verschiedener Anbieter schnell und einfach verglichen werden, Käufer werden nicht mehr durch Öffnungszeiten eingeschränkt und Einkäufe werden immer schneller geliefert. Wenn man dann noch bedenkt, dass bis 2020 jeder vierte Euro im Internet verdient wird, sollten Unternehmen in ihre Online-Firmenpräsenz investieren und sicherstellen, dass die eigene Marke im Internet optimal dargestellt wird.

Webseite erstellen

Erstaunlich ist, dass noch immer nicht alle Unternehmen eine eigene Webseite haben. Tatsächlich hatten im Jahr 2017 nur 72% der deutschen Firmen eine Onlinepräsenz. Doch wer denkt, die Kosten für eine Webseite einsparen zu können, sollte genau rechnen: Wer nicht online unterwegs ist, wird von den meisten Kunden nicht gefunden und verpasst so wertvolle Umsatzmöglichkeiten. Mit Diensten wie WordPress kann man schnell und kostenlos eine Webseite erstellen und dank der verschiedenen freien Themes (Designs), die WordPress zur Verfügung stellt, sieht die Webseite in kürzester Zeit sehr professionell aus.

Marketing-Tipp: Responsives Webdesign

Webseite optimieren

Nur eine Webseite haben reicht allerdings auch nicht, denn eine schlecht designte oder veraltete Webseite verursacht ebenfalls Kosten: Für 94% Kunden zerstört eine schlechte oder nicht zeitgemäße Webseite das Vertrauen in die Firmen. Eine Webseite hat deswegen einen nicht geringen Einfluss auf die Kaufentscheidungen potentieller Kunden. Langfristig führt also kein Weg an der Optimierung der eigenen Webseite vorbei. Aber was unterscheidet eine gute Webseite von einer schlechten?

Ladedauer

Zunächst sollte man sicherstellen, dass die Website technisch so gut wie möglich funktioniert. Dazu gehört kurze Ladezeiten; Google etwa empfiehlt eine Ladedauer von maximal 2-3 Sekunden. Lange Ladezeiten haben das Potential, das Geschäft langfristig zu schädigen: 79% der Kunden, bei deren Online-Shopping Webseite-Probleme auftreten, würden die Seite kein zweites Mal besuchen und immerhin 44% würden ihren Freunden und Bekannten von der Webseite abraten. Eine Webseite, die negativ auffällt, kann einem Unternehmen also langfristig schaden. Es lohnt sich für Firmen daher immer, Zeit zu investieren und Ressourcen frei zu stellen, um die Ladezeit der Webseite zu verkürzen.
Auf https://www.webpagetest.org/ oder mit dem Google Page speed Insights-Tool kann man kostenlos die Ladegeschwindigkeit testen.

lange Ladezeiten vergraulen die Kunden

Responsives Webdesign

Erstmalig kommen mehr Anfragen von mobilen Geräten als Computern – diese Meldung verkündete Google bereits im Jahr 2005. Entsprechend hat das Unternehmen darauf reagiert und sein Indexing-, Crawling- und Rankingsystem umgestellt, so dass Nutzer, die Suchanfragen auf einem mobilen Gerät durchführen, die Seiten angezeigt bekommen, die für sie relevant sind. Die Schlussfolgerung für Unternehmen muss also sein: Eine optimierte Webseite ist gut, eine responsive – also für verschiedene Geräte angepasste – Webseite ist besser. Denn niemand bleibt lange auf einer für Desktop optimierte Seite, die auf seinem Smartphone angezeigt wird.

Ansprechendes Design

Bei der Erstellung einer Webseite sollte die Nutzerfreundlichkeit und Funktionalität immer im Vordergrund stehen. Ein überladenes Design, zu viele Elemente und Informationen auf engem Raum verwirren die Besucher, führen zu einer längeren Ladezeit der Webseite und lenken den Besucher von dem ab, was er oder sie eigentlich tun möchte – etwas kaufen beispielsweise. Eine gute Webseite erkennt man daran, dass das Design intuitiv ist und der Besucher schnell und mit wenigen Klicks die Handlung ausführen kann, die er möchte – sei es einen Kauf tätigen, sich für den Newsletter anmelden und über das Kontaktformular eine Nachricht schreiben.

 

Wer diese Ratschläge beherzigt und die Webseite optimiert hat, sollte sich im nächsten Schritt den Content der Seite anschauen – also die verwendeten Texte und Bilder. Wie man gute Texte für Webseiten schreibt und man kostenlose Bilder findet, verraten wir im nächsten Blog-Post.

 

Photos:  Unsplash

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