Woran Händler vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts denken sollten

Diese Schritte zur Vorbereitung des Weihnachtsgeschäfts sollten Händler jetzt unternehmen

Die kaufstärkste Zeit des Jahres rückt immer näher. Händlern bleibt nicht mehr viel Zeit, ihr Geschäft – ob online oder stationär – für den Weihnachtstrubel vorzubereiten. Jetzt ist die Zeit, dafür zu sorgen, dass alles für das Weihnachtsgeschäft bereit ist. Diese Bereiche sollten Sie dabei nicht vergessen: 

1. Zusatzpersonal:

Um die verstärkte Nachfrage zu bedienen und dabei einen schnellen und guten Service zu bieten, ist meist zusätzliches Personal nötig. Spätestens jetzt sollten Sie sich um weitere Hilfe für die auftragsstarke Saison kümmern. Und die Suche nach gutem Personal braucht Zeit. Denn die richtigen Mitarbeiter müssen ausgewählt und eingearbeitet werden, und das rechtzeitig vor dem Vorweihnachtsgeschäft. Sobald der Kundenstrom zunimmt, muss das Zusatzpersonal einsatzfähig sein, um optimalen Service in allen Bereichen zu gewährleisten.

2. Marketing:

Vernachlässigen Sie nie die Wirkung einer guten Marketing-Strategie. Die Optimierung Ihrer Website und Ihrer Marketing-Planung kann Ihren Kundenzustrom enorm verbessern. Händler können Google AdWords, Google Shopping, Retargeting und Social Media für sich nutzen. Aber auch klassische Werbung per Post kann je nach Produkt und Kundenkreis funktionieren. Planen Sie Flyer oder Zeitungsanzeigen einzusetzen, sollten Sie für das Design und den Druck zusätzliche Zeit einplanen.

Die Gestaltung der Inhalte für Suchmaschinen braucht Zeit und muss daher rechtzeitig begonnen werden. Ihre Website sollte alle relevanten Informationen enthalten und Ihre Kunden mit passenden Themen-Seiten und Texten informieren. Stellen Sie sicher, dass es für Ihre Produkte entsprechende Landing-Pages mit den richtigen Informationen gibt. Auf diese Weise finden Ihre Kunden Sie beim Onlineshopping leichter. Webseiten sollten unbedingt auch für Smartphones und Tablets optimiert sein.

Bereiten Sie rechtzeitig Website-Inhalte, Werbebriefe und Email-Newsletter vor, damit sie pünktlich ab Mitte November versandt werden können. Planen Sie, wie Sie Ihren Kunden mit Ihrer Website zur Weihnachtszeit besonders entgegen kommen können. Integrieren Sie beispielsweise einen Geschenkefinder oder ordnen Sie Geschenkevorschläge nach Kategorien. Vergessen Sie nicht, alle Leistungen, die Sie anbieten, zu bewerben. Nur so erfahren Ihre Kunden von Ihren Vorzügen, Extras und Sonderangeboten.

3. Notfallplanung und Belastungstests:

Bevor der erhöhte Kundenstrom über Sie hereinbricht, sollten Sie Ihre Systeme und Prozesse hinsichtlich ihrer Belastungsfähigkeit testen. Seien Sie vorbereitet auf Krisen und Probleme im Weihnachtsshopping-Andrang. Planen Sie, wie Sie bei Ausfällen des Lieferservice, des Personals oder des Kassensystems im stationären Laden reagieren würden.

Auch online können Sie mit rechtzeitigen Belastungstests Krisen wie den Ausfall Ihrer Website verhindern. Das Frontend der Website sollte auf Fehler getestet werden, und sollte auch bei höheren Zugriffzahlen noch stabil sein und schnell laden. Das gleiche gilt für Email- und Zahlungssysteme, die für erhöhtes Aufkommen ausgelegt sein sollten. Eventuell muss hier zusätzliche Serverkapazität angemietet werden. Auch die nachgelagerte Logistik bzw. das Fulfillment sollte erhöhten Bestellvolumina standhalten können.

Die “heiße Phase” rückt näher

Sie haben alle Bereiche optimal vorbereitet? Dann kann die Weihnachtszeit kommen. Ihr Geschäft steht nun auf einer guten Basis, um dem höheren Kundenaufkommen zu entsprechen. Welche Details Sie auch während der “heißen Phase” noch verbessern können, erfahren Sie in Teil 3 unserer Reihe zur Weihnachtsvorbereitung.

Hier lesen Sie Teil 3: Last-Minute-Tipps fürs Weihnachtsgeschäft

Hier lesen Sie Teil 1: Langfristige Vorbereitung aufs Weihnachtsgeschäft

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