Banken bestrafen Sparer. Oder warum die Deutschen das Sparen neu lernen müssen

ERSTMALS NEGATIVZINSEN IN DEUTSCHLAND

Diese Nachricht schockte deutsche Sparer: Die Skatbank aus Thüringen verlangt als erste Bank in Deutschland einen Strafzins von 0,25% auf Tagesgeld- und Girokonten. Dieser Negativzins gilt zwar erst sobald sich auf einem Konto die Summe von 500.000 Euro oder mehr befindet, trotzdem ist diese Entwicklung sehr bedenklich. So sieht es auch das Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret. Er warnt Banken vor der Einführung solcher Negativzinsen, da diese den Verbraucher verschrecken und sich „negativ auf die Sparkultur“ auswirken würden. Doch leider gibt es für den Sparer kein Recht auf positive Zinsen.

WELCHE FEHLER MACHEN DEUTSCHE SPARER?

Feste Zinsen und planbare Erträge lassen ein Girokonto oder Sparbuch wie eine sichere Geldanlage aussehen. Deshalb lagern deutsche Sparer ca. eine Billion Euro auf solchen Konten. Dort erhalten sie aber nur mickrige 0,5 bis 1,0% Zinsen auf ihr Geld. Diese nur gefühlte Sicherheit bezahlen deutsche Sparer teuer, denn die Inflationsrate liegt nämlich höher als die Zinsen, die sie erhalten, weshalb Deutsche also fast schon freiwillig einen Strafzins auf ihr Erspartes bezahlen.

Ein Grund warum deutsche Sparer immer noch auf diese für Sie negative Geldanlage vertrauen liegt an ihrer verzerrten Zinswahrnehmung. Statt ihr Geld dort anzulegen, wo sie bei vertretbarem Risiko die höchste Rendite erhalten könnten, schauen sie nur auf den von Banken beworbenen Nominalzins. Eine Bank verspricht für ein Sparbuch z.B. 6% Zinsen. In der Realität liegt die Inflation aber bei 4% und auf die Zinserträge muss der Sparer auch noch Steuern bezahlen. So bleibt am Ende nichts von den 6% Zinsen übrig. Der Sparer zahlt sogar noch drauf. Durch diesen Fehler haben deutsche Sparer schon viel Geld verloren.

DER DEUTSCHE SPARER MUSS JETZT UMDENKEN

Banken geben nun sogar zu, dass sie Kunden zu einer falschen Strategie bei ihrer Geldanlage geraten haben. So antwortet z.B. Asoka Wöhrmann – Anlagechef der Deutschen Bank – in der „Welt“ auf die Frage, was ein Sparer derzeit mit seinem Geld machen sollte: „Er soll endlich aufhören, immer mehr zu sparen, und darüber nachdenken, das Geld auszugeben.“

Peer-to-Peer Lending ist eine Möglichkeit Geld anzulegen und eine attraktive Rendite zu erhalten. Bei Lendico können Sparer in vielversprechende Kreditprojekte investieren und können so eine Rendite von 2,10% bis zu 6,96% erhalten. Deshalb wurde Lendico auch von Focus Money zum besten Kreditmarkt Deutschlands ausgezeichnet. Schauen sie ihrem Geld nicht länger dabei zu, wie es an Wert verliert, sondern nehmen sie ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand.

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