Unsere Kreditnehmer: Zweiter Erfahrungsbericht der Firma Koppe Apparatebau

 

„Palladium-legiertes Titan“ – das klingt nicht nur teuer. Ist es auch. Ein Kilopreis wie Gold. Das Besondere daran: Titan macht Palladium noch beständiger gegen Korrosion. Chemiebetriebe, die Kunden des Anlagenbauers Koppe Apparatebau mit Sitz in Goslar, brauchen Prozessbehälter in genau dieser Qualität, um Flüssigkeiten zu lagern. Geschäftsführer Frank Koppe kann solche Behälter bauen, muss aber in Vorleistung gehen. Denn im Einkauf werden für diese Legierung 30 Prozent Anzahlung fällig. Zwei Tage nach Bestellung. Obwohl das Material erst zwölf Wochen später geliefert wird. Deshalb hat er Lendico jetzt zum zweiten Mal für eine Finanzierung genutzt und wie schon vor anderthalb Jahren erneut 100.000 Euro aufgenommen.

Mit dem ersten Kredit hatte Koppe Ende 2015 im benachbarten Langelsheim eine Schnellbauhalle aus Aluminiumprofilen aufgebaut – in unmittelbarem Umfeld von fünf Chemiebetrieben. Damit war die Grundlage für höchst profitables Wachstum geschaffen: „2016 ist unser Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent gestiegen, die Gesamtkosten aber nur um sechs Prozent“, berichtet Koppe. „Diesen Trend wollen wir gern zusammen mit Lendico fortschreiben.“ Die Voraussetzungen dafür sind gut, denn neben dem Edel-Material Palladium/Titan verarbeitet er auch Edelstähle, Duplexstähle und Nickelbasis-Legierungen. Das, sagt Koppe, können nur ganz wenige Anbieter in Deutschland leisten: „Da haben wir ein Alleinstellungsmerkmal.“ Mit der Hausbank ist das kaum zu machen. Als Koppe seiner Bank über die Geschäftsbeziehung mit Lendico berichtet, gibt es dort „lange Gesichter“ – dann brauche er ja auch keine Ausweitung seiner Kreditlinie mehr, wird dem Geschäftsführer dort gesagt. „Doch. Das brauche ich wie bisher – ich würde  meine Vorfinanzierung noch weiter ausbauen“, so der Schweißfachingenieur.  Denn schon jetzt bekommt er zahlreiche  Aufträge ganz ohne Werbung. Diese kann er jedoch nur mit einer entsprechenden Vorfinanzierung annehmen. Sein Ziel ist ein auf Sicht von zwölf Monaten gefülltes Auftragsbuch: „Wenn ich heute weiß, was ich im Mai 2018 tue, dann habe ich viel mehr Sicherheit. Da will ich hin.“

Geschäftsführer Frank Koppe

Die Verhandlungen mit seiner Hausbank empfindet er wie ein Spiel mit Hasen und Igel: Den Finanzierungsumfang, den die Bank jetzt bereitstellen kann, hätte er vor einem Jahr gebraucht. „Und in einem Jahr bekomme ich das, was ich heute gebraucht hätte.“ Koppe fühlt sich ausgebremst, obwohl er seit seinem Antritt als Geschäftsführer 2006 Jahr für Jahr seine Ertragsvorschauen mehr als erfüllt hat. Also kommt er wieder zu Lendico. Und hatte er beim ersten Mal noch gemischte Gefühle dabei – immerhin betrat er mit diesem Finanzierungsweg Neuland – freute er sich dieses Mal schon im Vorfeld über den schnellen und unkomplizierten Kreditprozess. „Während bei meiner Bank der Antrag noch bearbeitet wird, liegt bei Lendico das Geld längst auf meinem Konto“, sagt der 46-jährige.

Dabei ist das Risiko aus Koppes Sicht überschaubar, denn es geht ihm allein um die Vorfinanzierung neuer Aufträge – die Halle, die Maschinen, die Mitarbeiter, alles ist da, erreichen will er vor allem eine höhere Auslastung seiner vorhandenen Kapazität und den Ausbau des margenstärkeren Auftragsgeschäfts. Projekte können sich immer verzögern, das ist Alltag in diesem Geschäft. „Und dann brauchen wir Luft zum Atmen“, sagt Koppe. Irgendwann benötigt er dann vielleicht eine zweite Fertigungshalle. Er kann sich deshalb gut vorstellen, die Zusammenarbeit mit Lendico weiter auszubauen.

 

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