Wie anpassungsfähige Unternehmen die Zukunft gestalten



Die anhaltenden Lockerungen des öffentlichen Lebens sorgen in vielen Regionen für positive Stimmung. Auch in kleinen und mittelständischen Betrieben hellt sich das Geschäftsklima weiter auf und Unternehmerinnen und Unternehmer blicken optimistischer auf die kommenden Monate. Die Corona-Pandemie war und ist ein beispielloser Einschnitt für Wirtschaft und Gesellschaft. Unternehmen müssen sich auf eine neue Welt einstellen – aber wie und worauf genau?

Fest steht: Vieles ist anders, nicht alles ist neu. Während Unternehmen ihre Lieferketten auf den Prüfstand stellen, geht die Suche nach qualifizierten Fachkräften oder Lösungen für den Klimawandel weiter. Diese und weitere Facetten der Gestaltung der unternehmerischen Zukunft beleuchten wir mit unserer fünfteiligen Blogserie „Unternehmen im Wandel: Geschäftsmodelle und Investitionen für die neue Zukunft.“ Schwerpunkte sind die Themen Digitalisierung, Klimaschutz, Fachkräftemangel, Lieferketten und Innovation. Dafür schauen wir uns relevante Marktentwicklungen an, befragen fachkundige Expert*innen und lassen hin und wieder auch unsere Kundinnen und Kunden zu Wort kommen. 


Neu bewerten und durchstarten: Darauf kommt es nach der Corona-Pandemie an

Viele Unternehmen mussten in den vergangenen Monaten ihre Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellen, um gut durch die Corona-Pandemie zu kommen. Diese Mentalität ist auch in der Zeit danach gefragt. In den kommenden Jahren gilt es, die gewonnen Erkenntnisse und Maßnahmen – zum Beispiel bei der Digitalisierung – weiter auszubauen. Neue Produkte, Dienstleistungen oder innovative Arbeits- und Kommunikationsprozesse bilden die Voraussetzung für den künftigen Erfolg. Die Krise wirkt somit als Katalysator, durch den Unternehmen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen und Platz machen für neue Visionen. 


So finanzieren Unternehmen Investitionen in ihre Zukunft

Wer Wandel vorwegnehmen und sein Unternehmen für die Zukunft aufstellen will, sollte vorher die Rechnung aufmachen: „Was kostet das und was bringt das?” Laut einer Untersuchung der KfW bestreiten 82 Prozent der Unternehmen Innovationen aus internen Mitteln. Neun Prozent der Innovationsausgaben werden mit Hilfe von Bankkrediten finanziert, sechs Prozent durch Fördermittel. Doch nicht jedes Unternehmen hat die Möglichkeit, auf Rücklagen oder den Cashflow zurückzugreifen. Durch die Corona-Pandemie ist die finanzielle Lage für viele Unternehmen noch immer angespannt und jedes fünfte hat mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen. 

Laut DIHK fallen Finanzierungssorgen gerade bei Industriebetrieben stark ins Gewicht, die ihre Produkte oft vorfinanzieren müssen. Die Folge: Die finanziellen Mittel reichen nicht aus, um die Entwicklung neuer Ideen und den täglichen Betrieb unter einen Hut zu bringen. Für das Wachstum und den Fortbestand des Unternehmens ist das aber essenziell. 

Klassische Geldgeber sind aufgrund des ungewissen wirtschaftlichen Erfolgs von Investitionsvorhaben nicht immer bereit, neue Vorhaben von Unternehmen zu finanzieren. Auch in der Finanzierung sind also kreative Ansätze gefragt.  


Das Momentum nutzen und loslegen

Als Unternehmerin oder Unternehmer wissen Sie, dass innovative Ideen guten Umsatz bringen, Arbeitsplätze sichern und die eigene Wettbewerbsfähigkeit verbessern können. Im Wandel liegen also Chancen. Viele Unternehmen sind bereit, zusätzliches Geld in die Hand zu nehmen, um ihr Business weiterzuentwickeln. Doch wo anfangen? Welche Kompetenzen werden künftig gefragt sein und welches sind die Chancen, die für die Zukunft Ihres Unternehmens entscheidend sein können? 

Wir hoffen, dass wir Sie mit unserer neuen Blogserie bei der Beantwortung dieser Fragen unterstützen können. Im ersten Teil, der in Kürze veröffentlicht wird, widmen wir uns dem Thema Digitalisierung. Schauen Sie am besten regelmäßig auf unserem Blog vorbei oder abonnieren Sie uns auf LinkedIn, Facebook oder Twitter, um keine Updates mehr zu verpassen.