Wie Banker über FinTechs denken

Banken und Fintechs im Vergleich

In diesen Bereichen haben FinTechs den Banken einiges voraus

Die Finanzbranche boomt – jedoch nicht auf Seiten der traditionellen Banken. Es sind digitale Finanzunternehmen, die die Branche mit Hilfe neuer Technologien revolutionieren. Diese sogenannten FinTechs machen Banken ihre althergebrachten Reviere streitig. Wir erklären, wie Banker diese Entwicklung einschätzen und was das für Kunden bedeutet.

Die Branche in Bewegung

Lange Zeit hatten Banken keinerlei Konkurrenz und hatten somit keine Notwendigkeit, ihren Service oder ihre Prozesse verbessern. Nun, da FinTechs in beinahe allen Bereichen der Branche agieren, sind auch Banken gezwungen, an eingerosteten Standards zu arbeiten. Die Angebote der Fintechs decken mittlerweile das gesamte Bankenrepertoire ab, wobei häufig die Spezialisierung auf einen Teilbereich des Finanzwesens stattfindet. Vom Zahlungsverkehr über den Kredit bis hin zur Anlage können Kunden so mithilfe verschiedener FinTechs alle Finanzgeschäfte über neue Wege abwickeln. Dennoch sind diese Alternativen nur etwa 30 Prozent der Bankkunden bekannt.

Doch die Banker selbst wissen schon jetzt, welchen Einfluss die FinTechs auf die Branche haben: In einer Umfrage der GBB-Rating Gesellschaft für Bonitätsbeurteilung wurden Bankmitarbeiter und Führungskräfte von Banken zu der Bedeutung von FinTechs für die Finanzbranche befragt. Ganze 89 Prozent der befragten Bankmitarbeiter hielten es für wahrscheinlich, dass Banken im Bereich der Konsumentenkredite Marktanteile an FinTechs verlieren werden. Im Zahlungsverkehr sind es sogar 95 Prozent. Den Banken ist also deutlich bewusst, dass FinTechs mit ihrem Angebot nicht zu unterschätzen sind.

FinTechs sind schneller, komfortabler und innovativer

In erster Linie stammen die Neuerungen der FinTechs aus einer einfachen Frage: Wie können wir die Finanzabwicklung für unsere Kunden verbessern?  Und genau das tun sie in den Bereichen, in denen Banken schwach sind. Laut der befragten Banker stehen FinTechs  vor allem für Geschwindigkeit, Innovation und Kosteneffizienz. Nur 10 Prozent sind der Meinung, dass Banken Komfort und Bequemlichkeit für Kunden bieten, hier punkteten FinTechs mit 36 Prozent. Eigenschaften wie Schnelligkeit und Zukunftsorientierung ordnen nur 3 Prozent Banken zu. FinTechs hingegen werden hier mit 46 und 50 Prozent sehr viel besser eingeschätzt. Nur 15 Prozent sehen Flexibilität bei Banken, bei Fintechs sind es hier 36 Prozent.

Für Sie als Kunden haben die digitalen Lösungen also klare Vorteile. Wenn Investitionen und Kreditanträge online erledigt werden können – wie Lendico es möglich macht – so sind Sie nicht mehr auf Filialöffnungszeiten und Termine angewiesen. Hinzu kommt, dass die digitalen Prozesse den Ablauf ungemein beschleunigen. Statt mehrere Tage warten zu müssen, bis Ihre Unterlagen per Post bei Ihrer Hausbank ankommen, erreichen Sie nun per Email mit einem Klick Ihren Kundenberater.

Was bedeutet der Konkurrenzkampf für Kunden?

Die Gefahr dabei für traditionelle Banken ist deutlich: Kunden haben nun eine Alternative und sind nicht mehr auf ihre Hausbank angewiesen. Der größte Vorteil für Kunden ist hier, dass durch die größere Konkurrenz neuer Schwung in das Angebot der Finanzbranche kommt. Davon können Sie als Kunde profitieren, denn Sie haben die Möglichkeit zu vergleichen und sich für das für Sie am besten passende Angebot zu entscheiden. Auch werden die traditionellen Banken sich dem Druck beugen und ihr Angebot mittelfristig moderniseren.

Doch egal ob Sie sich nun die FinTechs wie Lendico zu Nutze machen, oder nur von Vergleich und Branchenentwicklung profitieren – in jedem Fall können Sie als Kunde nur gewinnen, wenn Sie sich Ihrer neuen Optionen im Finanzgeschäft bewusst sind.

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